An vielen Orten wird uns berichtet, dass Minenfirmen die Leute zu werben, um entweder an ihr Land und/oder ihre Arbeitskraft zu kommen. Die Philippinen sind ein reiches Land, doch diesen Reichtum wollen sich Firmen mit allen Mitteln unter den Nagel reissen, ohne auf allzu grossen, wirksamen Widerstand zu stossen (als gaebe es nicht auch schon genug Erfahrungen ueber die Langzeitfolgen dieser Art von Ausbeutung). Viele der ProjektpartnerInnen versuchen tapfer, dagegen anzugehen und die Communities ueber die Konsequenzen fuer sie aufzuklaeren. Aber das ist nicht immer in dem Tempo zu schaffen, denn fuer viele ist das vermeintlich schnell und viele Geld verlockend. Man kann es ihnen nicht verdenken, auch wenn das oekologisch gebildete Hirn und das sozial engagierte Herz laut “Nein” rufen wollen. Umso mehr braucht es die Unterstuetzung der Organsationen vor Ort, um Alternativen aufzuzeigen, unseres Engagements gegen die internationalen Firmen und des sparsamen Umgangs mit Ressourcen. Den hohen Preis fuer unseren Lebensstil zahlen noch immer Andere (ist auch schon lang bekannt, aber leider immer noch zu wenigen in aller Konsequenz bewusst). [Anja]
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Liebe Anja,
was du erlebst, hört sich wirklich heftig an. Schon 2005 erzählten unsere Projektpartnerinnen in verschiedenen Gebieten des Landes über die arge Auswirkung des Mining Act, der es ausländischen Konzernen ermöglicht, das Land auszubekuten.
Es wäre natürlich sehr schön, jetzt zu hören, dass sich was verbessert hat, aber du beschreibst das Gegenteil. Ich bewundere wirklich die Zähigkeit und Ausdauer, die unsere Projektpartnerinnen haben. Und es ist gut, mir in Erinnerung zu rufen, wie sie trotz allem eine Fröhlichkeit und Herzlichkeit leben, – wie du auch schon beschrieben hast.
Vielen Dank für deine Berichte, und ein paar schöne leichtere und unbeschwerte Erlebnisse zwischendurch wünscht dir Traude.