Also, wir waren im Sueden der Insel unterwegs, auf zum Teil sehr holprigen Strassen, die durch die starken Regenfaelle noch schlechter waren. Wir hatten wenig Moeglichkeiten, online zu gehen, daher hier jetzt eine Speed-Zusammenfassung bzw. ein Nachtrag zum letzten Eintrag. Zu den Themen, die hier auf mich und uns einstuerzen gehoeren neben den OFWs auch das Thema (sexuelle) Gewalt an Maedchen und dass es kaum Einrichtungen gibt, an die sich die Kinder und jungen Frauen wenden koennen. Und dann der Versuch des biologischen Landbaus, um den konventionellen Methoden, die hier weit verbreitet sind und Menschen und Natur schaden, etwas entgegen zu setzen. Und dann die Situation der Indigenen, die in zum Teil absolut abgelegenen, vernachlaessigten Gebieten wohnen und kaum Zugang zu staatlichen Einrichtungen haben.Neben diesen Inhalten gehts hier aber auch darum, das Eis zu brechen zwischen uns und den ProjektpartnerInnen. Und es geht um die politische Lage, welches Lager wo wie agiert. Fuer beides braucht es viel Gespuer und Kenntnisse der Kultur, was Philipp beides zum Glueck besitzt, so dass ich mich parallel in einem Einfuehrungskurs ueber philippinische Kommunikation befinde. Also, es tut sich vieles, Hirn und Herz werden durchgeschuettelt. Aber das ist auch gut. Jetzt fahren wir ins Quartier. [Anja]
PS: Danke fuer die vielen Gruesse und guten Wuensche. Herzliche Gruesse von Betsy an alle Frauen der kfb!!
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Liebe Anja,
ich bin sehr glücklich von deinen Eindrücken lesen zu können, da ich 2005 auf der Sensibilisierungsreise mit war. Infos direkt von vorort zu kriegen ist sehr bewegend, auch bestürzend. Falls du noch Gelegenheit hast, bitte übermittle Betsy liebe Grüße von Tuding (das war mein Name in Mindanao). Ich erinnere mich gerne auch an die fröhliche Feier mit ihren Leuten und wünsche ihnen, dass sie immer wieder auch so eine Unbeschwertheit und Leichtigkeit erleben können.
Dir, Anja noch eine gute Reise. Freu mich auf deinen nächsten Eintrag.
Traude